Zutaten
Reine Buttermilch für Eis: Was ist anders?
Buttermilch bringt Säure, aber wenig Fett mit. Warum reine Buttermilch und Sahne in einer Eisbasis unterschiedliche Aufgaben haben.

Buttermilch oder reine Buttermilch?
Reine Buttermilch darf nach der Erklärung des Milchindustrie-Verbands keine Zusätze von Wasser oder Magermilch enthalten. Bei als Buttermilch bezeichneten Produkten sind begrenzte Zusätze möglich. Für unser Rezept wählen wir ausdrücklich reine Buttermilch. So ist die Ausgangszutat klarer definiert; ein gesüßtes Fruchtgetränk aus dem Kühlregal gehört nicht in denselben Ansatz.
Warum bleibt Sahne im Rezept?
Buttermilch enthält höchstens ein Prozent Fett. Sie liefert daher nicht die Fettmenge, die Sahne in eine Eisbasis einbringt. Ihre Aufgabe ist hier vor allem der mild säuerliche Geschmack. Die Sahne ergänzt die Basis. Ein einfacher Austausch der gesamten Sahne gegen dieselbe Menge Buttermilch ergibt eine andere Rezeptur und kann deutlich fester gefrieren.
Wann wird sie eingerührt?
Im verlinkten Rezept wird zunächst nur die kleine Milchmenge mit Zucker erwärmt. Nach Zugabe der Sahne kühlt diese Mischung vollständig ab. Erst danach kommt die kalte Buttermilch dazu. Diese Reihenfolge vermeidet unnötiges Erhitzen des gesäuerten Milchprodukts und lässt sich mit einem Topf und einer Schüssel umsetzen. Anschließend muss die gesamte Basis im Kühlschrank durchkühlen.
Braucht Buttermilcheis noch Zitrone?
Für eine schlichte Buttermilchbasis nicht. Zusätzlicher Saft verändert Wasseranteil und Säure, statt nur ein Aroma hinzuzufügen. Probiere die kalte Mischung zunächst unverändert. Zum Servieren passen kleine Portionen neben Obst oder einer dünnen Waffel. Milchallergien und Unverträglichkeiten werden durch die Verwendung von Buttermilch nicht automatisch ausgeschlossen.
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Quellen zum Weiterlesen
Eigenständig formulierter Beitrag. Hintergrund und weiterführende Informationen: