Zutaten
Zimtstange oder Zimtpulver für Eis?
Zimtstangen lassen sich aus der Milch entfernen, Pulver bleibt in der Basis. Was beide Formen bei Zimteis und winterlichen Desserts leisten.

Die Form bestimmt den Arbeitsschritt
Eine Zimtstange aromatisiert die warme Milch beim Ziehen und wird anschließend entfernt. Gemahlener Zimt bleibt im Eis. Damit sind die beiden Formen nicht nur eine Frage der Vorratsdose: Sie passen zu unterschiedlichen Arbeitsabläufen. Für ein Rezept mit Pulver zunächst die angegebene Menge verwenden, statt sie unbesehen durch eine ganze Stange zu ersetzen.
Was spricht für die Stange?
Wer eine möglichst glatte Milchbasis möchte, kann für eine eigene Rezeptentwicklung mit einer Stange arbeiten und sie vor dem Kühlen entfernen. Ziehdauer, Größe und Frische beeinflussen das Ergebnis. Eine allgemeingültige Umrechnung von einer Stange in Teelöffel Pulver gibt es für unsere Rezepte deshalb nicht. Kleine Rindenstücke vor dem Gefrieren aussieben.
Wie kommt Pulver in die Basis?
Pulver lässt sich mit einem Teil des Rezeptzuckers vermischen und dann in die warme Flüssigkeit einrühren. Es löst sich nicht wie Zucker vollständig auf. Feine Punkte in der Basis sind also zu erwarten. Soll das Eis gleichmäßig gewürzt sein, das Pulver nicht erst als dicken Haufen auf die bereits gefrorene Masse geben.
Form und Zimtsorte sind zwei Entscheidungen
Ceylon und Cassia sind Sortenbezeichnungen, Stange und Pulver dagegen Formen. Auch ein gemahlenes Produkt kann ausdrücklich Ceylon-Zimt sein. Für die Einordnung der Sorten und des Cumaringehalts gibt es unseren gesonderten Hintergrundartikel. Hier geht es darum, wie das Gewürz in die Basis gelangt und ob es darin bleiben soll.
Eine Kugel weiter
- Zimteis ohne Ei mit Ceylon-Zimt
- Ceylon oder Cassia: Welcher Zimt passt in Eis?
- Wie dosiere ich Gewürze für ein Wintereis?
Quellen zum Weiterlesen
Eigenständig formulierter Beitrag. Hintergrund und weiterführende Informationen:

