Zutaten

Schwarzer Tee für Eis: Aufguss statt Blätter

Ein abgewogener Teeaufguss würzt die Eisbasis, ohne trockene Blattstücke darin zu lassen. Teesorte, Ziehzeit und Flüssigkeitsmenge getrennt betrachten.

Lose schwarze Teeblätter, ein Teesieb und eine Tasse bernsteinfarbenen Tees neben einem Streifen Orangenschale.

Welcher Tee ist gemeint?

Unser Rezept startet mit einem schlichten schwarzen Tee, etwa Assam. Ein stark aromatisierter Weihnachtstee kann zusätzlich Gewürze oder Fruchtstücke mitbringen und damit den ganzen Geschmack verändern. Eine Kräutermischung ist wiederum kein schwarzer Tee. Wähle für den ersten Ansatz eine klar bezeichnete Sorte und notiere sie zusammen mit der verwendeten Menge.

Stärker heißt nicht beliebig länger ziehen

Für Assam nennt der untersuchte Hersteller kochendes Wasser und unterschiedliche Ziehzeiten je gewünschter Stärke. Für ein konkretes Produkt ist dessen Packungsanleitung maßgeblich. Im Eisrezept wird ein eigener kleiner Aufguss angesetzt. Langes Stehenlassen soll nicht eine zu geringe Teemenge ausgleichen; damit lässt sich das Ergebnis schlechter nachvollziehen.

Den fertigen Aufguss abwiegen

Teeblätter halten Flüssigkeit zurück. Die eingegossene Wassermenge und die später abgegossene Teemenge sind deshalb nicht automatisch gleich. Unsere Milch-Sahne-Basis erhält genau 100 g fertigen Aufguss. Übrigen Tee separat verwenden. Nicht einfach die ganze Kanne in die Mischung geben, denn damit verändert sich auch das Verhältnis von Milch, Sahne und Wasser.

Was bleibt im fertigen Eis?

Der Tee wird vor dem Vermischen durch ein feines Sieb gegossen. Orangenschale aromatisiert separat die Milch und wird ebenfalls wieder entfernt. Koffein verschwindet durch diesen Arbeitsschritt nicht aus dem verwendeten Aufguss. Das Rezept enthält außerdem Milch und Sahne; es ist weder eine koffeinfreie noch eine pflanzliche Eissorte.

Eine Kugel weiter

Quellen zum Weiterlesen

Eigenständig formulierter Beitrag. Hintergrund und weiterführende Informationen: